Im Norden nichts Neues
Die Online-Ausgabe der Hamburger Morgenpost versucht, mich zu erschrecken:

Screenshot Mopo.de, 21.10.16
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Der Pausenclown der Mopo drischt passend dazu Phrasen, die zum Wegrennen sind:
Der Pausenclown der Mopo drischt passend dazu Phrasen, die zum Wegrennen sind:
Er verkleidet sich als furchteinflößender Grusel-Clown, lauert Passanten auf und erschreckt sie zu Tode
– was sie zum Glück alle überleben.
Ein bislang unbekannter Täter sorgt derzeit für Angst und Schrecken in Rostock. Nicht der einzige Fall im Norden.
Und vor allem nicht der erste! Hier, im Hamburger Inland, waren die „Grusel-Clowns“ schon vor knapp zwei Jahren unterwegs, ja allgegenwärtig! Sehen Sie beispielsweise den da, sinister aus dem Gebüsch starrend:
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Oder die hier, das kalte Lächeln von oben herablassend:
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Oder jenen, das nächste Opfer ins Visier nehmend:
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Aber richtiges, nacktes Grauen erregt die Zwangsgrinserin:
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Um den Dichter der Mopo ein gottseidank letztes Mal zu zitieren: „Was für ein Horror!“
Sonntag, 23. Oktober 2016 1:08
Da gibt es aber auf Mopo-Online diesen Samstag auch die Schlagzeile „Volkspark-Horror: So schlecht war der HSV noch nie“. Ob da Tim Curry über den Rasen gelaufen ist und die Spieler erschreckt hat?
Nö. Da muß irgendein Scherzkeks ein Porträt Rolf Kühnes gepostet haben, vielleicht das hier. „Schudder, schudder!“ (Dr. Erika Fuchs) KS
Sonntag, 23. Oktober 2016 3:03
Nicht, daß ich mich für den HSV sonderlich interessieren würde, aber ich glaube, das Einzige, was jetzt noch helfen könnte, wäre ein schneller Trainerwechsel!
Mit freundlichen Grüßen, Daniel Lüdke
Ein schneller Abstieg hat aber auch was. KS
Sonntag, 23. Oktober 2016 13:19
In Mainz und Umgebung hingen Plakate mit einem Clownsgesicht. Unter dem stand „Johannes Klomann. Genau richtig für Mainz“.
Wie, bitte, will man das toppen? Höchtens indem ich zur nächsten Wahl mit meinem Autoren-Pseudonym antrete: „A. Schmid-Ohren. Alle Parteien.“
(Versteht aber auch nicht jeder. Ich werde oft angeschrieben mit „Sehr geehrter Herr Schmid-Ohren“!)
Den Klomann gibt’s immer noch! Und er paßt wirklich tadellos zur Stadt Mainz. Denn dort lebt jener Dichter, der unübertrefflich die „abortschüsselhaften Weltverhältnisse“ gegeißelt hat. KS
Sonntag, 23. Oktober 2016 19:33
Ror Wolf lebe lange und hoch!
Es ist unmöglich, lieber Andreas Schmid, Ihnen zu widersprechen. KS